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Virtueller Tierfriedhof |
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im Gedenken an unsere treuen Begleiter |
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Trost und Trauer |
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Zwischen dir und mir |
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Da ist
ein Funken jener Liebe, Das
Ehrliche, das uns begegnet, Autor unbekannt |
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es wird vielleicht auch noch die Todesstunde, uns neuen Räumen jung entgegen senden, |
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des Lebens Ruf an uns wird niemals enden... |
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wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde |
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Hermann Hesse |
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Wir können nicht das Leid aus der Welt schaffen. |
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Aber was wir tun können, ist dies: |
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Einander die Tränen trocknen |
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Ruth Rau |
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Besitzen und Loslassen |
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Man besitzt nie etwas wirklich. |
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Nur eine Zeitlang bewahrt man es auf. |
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Ist man nicht fähig, es wegzugeben, |
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wird man selbst festgehalten. |
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Was immer man sammelt, |
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muß sein wie Wasser in der hohlen Hand. |
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Greift man zu. Läuft es weg. |
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Willst du es besitzen, beschmutzt du es. |
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Läßt du es los, ist es für immer dein. |
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Trauer kann in ihrem Fließen |
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am besten in einem Netz |
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von Beziehungen unterstützt werden. |
| Jorgos Canacakis |
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Heut' ist ein Freund von mir gegangen |
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Heut' ist ein Freund von mir gegangen, |
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der jahrelang mein Leben hat geteilt, |
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der meine Tränen, meine Freude kannte |
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und jede Stunde hat bei mir geweilt. |
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Sein Herz war angefüllt mit Liebe, |
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sein Sinn so edel ohne falsche Scham. |
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Und alle lieben Worte, die ich sprach, |
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wie Balsam in die Seele ihm versanken. |
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Heut' ist ein Freund von mir gegangen, |
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wie bitter war für mich die Stunde.- |
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Zu sagen hab' ich noch vergessen: |
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Ich sprach von meinem Hunde --- |
Autor unbekannt |
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Bin ich dereinst gebrechlich und schwach und quälende Pein hält mich ständig wach - was du dann tun mußt - tu es allein. Die letzte Schlacht wird verloren sein. Dass du sehr traurig , verstehe ich wohl. Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll. An diesem Tag- mehr als jemals geschehn - muß deine Freundschaft das Schwerste bestehen. Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück. Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück. Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei. Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei. Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß. Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluß. Und halte mich fest und red mir gut zu, bis meine Augen kommen zur Ruh. Mit der Zeit- ich bin sicher- wirst du es wissen, es war deine Liebe, die du mir erwiesen. Vertrautes Wedeln ein letztes Mal - du hast mich befreit von Schmerzen und Qual. Und gräme dich nicht, wenn du es einst bist, der Herr dieser schweren Entscheidung ist. Wir waren beide so innig vereint. Es darf nicht sein, daß dein Herz um mich weint. (aus dem Englischen übertragen von Werner Schuster 1983) |
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| Steh nicht an meinem Grab und weine |
| Steh nicht an meinem Grab und weine. |
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Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht. |
| Ich bin das diamantene Glitzern des Schnees. |
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Ich bin das Sonnenlicht aus reifendem Korn. |
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Ich bin der sanfte Herbstregen. |
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Wenn du aufwachst in des Morgens Stille, bin ich der flinke |
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Flügelschlag friedlicher Vögel im kreisenden Flug. |
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Ich bin der milde Stern, der in der Nacht leuchtet. |
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Stehe nicht an meinem Grab und weine. |
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Ich bin nicht fort. Ich bin nicht tot. |
| anonymes Zitat aus : Penelope Smith, Gespräche mit Tieren |
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