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Im
März 2005 fanden wir Franjo morgens angebunden am Bremervörder
Tierheimtor. Mit
Hilfe unserer Fotoveröffentlichung in der Presse erfuhren wir, dass der
Mischlingsrüde von einem anderen Tierheim (dort war er 2004 ausgesetzt
worden) erst wenige Tage zuvor nach Buxtehude vermittelt worden war. Die
neuen Besitzer hatten ihn entgegen der Bedingungen im Schutzvertrag in
der Innenstadt frei laufen lassen und er hatte einen Passanten gebissen.
Nun wollte man den Hund wohl schnellstens und vor allem unerkannt wieder
loswerden und setzte ihn deshalb am etwas entfernteren Tierheim in
Bremervörde aus. Aufgrund
des Beißvorfalls von Franjo schaltete sich sowohl das Stader Veterinäramt
als auch die Stader Presse ein. Der daraufhin in der Zeitung veröffentlichte
Artikel war sehr zum Schaden des Hundes. (Fotos und Text hatten
ausschließlich den Focus auf einen Menschen, der bei der Attacke eines
Hundes verletzt wurde) Kein Gedanke daran, dass der Hund nur so ist, wie
die Menschen ihn ausgebildet haben und wie verantwortungslos vor allem
das Verhalten der neuen Besitzer war…. Die
Auflage vom Veterinäramt, dass Franjo nur nach einem Wesenstest
vermittelt werden darf, bedeutet für ihn, dass das Tierheim seine
Heimat bleiben wird, da er einen Wesenstest nicht bestehen würde. Wir
lieben Franjo sehr und er hat bei uns sein Zuhause gefunden. Er kann ein
super süßer Schmuse- und Kuschelknirps sein - aber eben nur zu den
Menschen, denen er vertraut und die er liebt. |
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